Waldbrände in Kalifornien - Mindestens drei Tote

Zwei seit Sonntag wütende Waldbrände haben im Norden des US-Staates Kalifornien Menschenleben gefordert und Zehntausende Bewohner zur Flucht gezwungen. Mindestens drei Menschen seien beim sogenannten Zogg Fire im Norden Kaliforniens gestorben, teilte die Behörde Cal Fire am Montagabend mit. Sie seien südwestlich der Stadt Redding in den sich schnell fortbewegenden Flammen ums Leben gekommen, zitierte die Zeitung „Los Angeles Times“ den zuständigen Sheriff Eric Magrini.

Das seit Sonntag brennende Feuer breitete sich bis Montagabend nach Behördenangaben auf 126 Quadratkilometern aus. Unterdessen wuchs auch das seitdem wütende „Glass Fire“ in der Weinregion Napa Valley nordöstlich von San Francisco um ein Vielfaches seiner Fläche an. Es brannte der Feuerwehr zufolge bisher mehr als 145 Quadratkilometer Fläche nieder und zwang zahlreiche Anwohner zur Flucht. Rund 68.000 Menschen seien von Evakuierungsmaßnahmen betroffen, berichtete die Zeitung „San Francisco Chronicle“.

Die sich schnell ausbreitenden Feuer haben laut Cal Fire bisher mehr als 200 Gebäude zerstört. Tausende weitere seien bedroht. Auf Fotos waren teils in Flammen stehende Häuser zu sehen, darunter ein Hotel im Ort St. Helena.

Seit Mitte August wüten an der US-Westküste Dutzende Feuer. Allein in Kalifornien kämpfen etwa 19.000 Einsatzkräfte gegen diese gewaltigen Brände. Mindestens 26 Menschen kamen Behördenangaben zufolge ums Leben, mehr als 7.776 Gebäude wurden bisher zerstört. Die flächenmäßig schwersten Brände in der jüngeren Geschichte Kaliforniens haben eine Fläche von mehr als 15.190 Quadratkilometern Land erfasst.


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