Das neue Studienjahr bringt Hybridbetrieb an Hochschulen

Lehrveranstaltungen für die rund 375.000 Studenten in Österreich werden im neuen Semester teils vor Ort, teils digital und teils in einer Mischform (hybrid) abgehalten.

(Symbolbild)
© Uni Innsbruck

Innsbruck – Im „Hybridbetrieb“ starten die Hochschulen in das am heutigen Donnerstag beginnende neue Studienjahr. Lehrveranstaltungen für die rund 375.000 Studenten an Unis, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen werden im neuen Semester teils vor Ort, teils digital und teils in einer Mischform (hybrid) abgehalten.

Vorrang bei Präsenzveranstaltungen haben Studienanfänger, Laborübungen und Praxislehrveranstaltungen. Hörsäle werden höchstens zur Hälfte ausgelastet, Sitzplätze sind im Regelfall markiert.

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In den Hochschulgebäuden gilt für Bereiche mit Publikumsverkehr eine weitgehende Maskenpflicht – im Regelfall immer dann, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Manche Unis wie etwa die Universität Wien oder die Technische Universität Wien schreiben einen Mund-Nasen-Schutz auch in den Lehrveranstaltungen vor. Prüfungen finden wie Lehrveranstaltungen ebenfalls sowohl digital wie auch vor Ort statt – die Entscheidung darüber trifft der jeweilige Lehrveranstaltungsleiter.

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Vor den Hörsälen finden sich Desinfektionsspender.
© HANS PUNZ

Im Audimax in Wien wurde das Semester um 8 Uhr früh eingeläutet. Nur ein Teil der Studierenden konnte die Pharmazievorlesung vor Ort verfolgen, die anderen waren digital per Livestream dabei.

Die HochschülerInnenschaft (ÖH) der Uni Wien hat per Aussendung mehr Klarheit bezüglich des Betriebs eingefordert. Ihr fehlen eindeutige Richtlinien für Lehrveranstaltungen und Informationen, unter welchen Bedingungen diese in Präsenz oder online abgehalten werden. Die ÖH beklagt außerdem rechtliche Unsicherheit und zu wenig Mitbestimmung der Studierenden. (APA)


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