4. Ausgabe der „Fair For Art Vienna“ mit 43 Ausstellern

Der Wiener Kunstmarkt ist trotz der Coronakrise optimistisch in den Herbst gestartet. Nach der „viennacontemporary“ und der „Parallel Vienna“ öffnet am Wochenende nun die zum vierten Mal stattfindende Kunst- und Antiquitätenmesse „Fair for Art Vienna“ (Wikam Herbstmesse) in der Aula der Wissenschaften. Der Verband Österreichischer Kunst- und Antiquitätenhändler bietet von 3. bis 11. Oktober 43 Ausstellern eine Plattform.

Der Verband sieht es laut Ankündigung „als seine Verpflichtung an, gerade in dieser Zeit Kontinuität und Zuversicht zu vermitteln“. Auf den drei Ebenen sei auf 3.000 Quadratmetern genügend Platz vorhanden, um die erforderlichen Mindestabstände einzuhalten.

Zu den angebotenen Highlights im Bereich der zeitgenössischen Kunst zählen etwa ein Schüttbild von Hermann Nitsch der Galerie Kaiblinger, das Gemälde „Am Weltenrad“ von Gunter Damisch (Kunsthandel Freller) oder ein unbetiteltes Leuchtkasten-Werk von Cindy Sherman aus dem Jahr 1989 (Neue Kunst Gallery).

Aber auch Ferdinand Georg Waldmüllers „Sonntagsruhe“ (Lilly ́s Art) oder eine Bleistiftzeichnung von Egon Schiele („Liegendes Mädchen mit hochgezogenem Rock“, Kunsthandel Freller) finden sich im breiten Angebot. Wer auf der Suche nach exquisiten Möbeln ist, wird in der Galerie Susanne Bauer fündig, die eine sezessionistische Vitrine in der Art von Josef Hoffmann im Programm hat. Zu den angebotenen Skulpturen zählen etwa eine Bronze-Arbeit von Oswald Oberhuber (Galerie Elisabeth & Klaus Thoman) oder „Cones et spheres“ Joseph Csáky (Galerie Szaal).

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Anders als die bisherigen Herbstmessen werden keine Timeslots vergeben, eine Laufzeit von neun Tagen soll jedoch „eine optimal verteilte Besucherfrequenz“ gewährleisten. Besucher müssen sich jedoch registrieren, darüber hinaus muss Mund-Nasenschutz getragen werden.


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