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Einheitliche Maßstäbe in weiter Ferne: Weiss sieht Umgang mit Corona kritisch

EU-weit gebe es weder in der Medizin noch in der Politik einen Konsens zum Umgang mit Corona, kritisiert Mediziner Günter Weiss.

„Es herrschen unterschiedliche Ansichten darüber, was gefährlich und bedenklich ist." Günter Weiss (Direktor Innere Medizin)
© MUI/D.Heidegger

Von Benedikt Mair

Innsbruck – Der bekannte Infektiologe und Direktor der Klinik für Innere Medizin in Innsbruck, Günter Weiss, sieht die aktuellen Reisewarnungen trotz der Infektionszahlen kritisch: „Weil sie nicht nur dazu dienen, die Bevölkerung zu warnen, sondern auch riesigen wirtschaftlichen und sozialen Schaden anrichten, der dann letztendlich alle Länder gleichermaßen betrifft“. Offen stellt der Mediziner die Kriterien in Frage, nach denen solche Reisewarnungen ausgesprochen werden. „Zu prüfen wäre, ob die Zahlen, die zum Beispiel das Robert-Koch-Institut dafür verwendet, auch wirklich relevant für diese Infektion sind oder auch andere Maßstäbe entsprechend herangezogen werden müssen.“

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