Prozess um Gasunfall in St. Jodok findet am 3. November statt

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Letzten September ereignete sich in St. Jodok ein folgenschwerer Gasunfall. Eine 91-Jährige starb, ein Haus mit Supermarkt wurde gesprengt.
© Thomas Boehm / TT

St. Jodok – Am 23. September jährte sich der schreckliche Gasunfall von St. Jodok im Valsertal. Im Ortskern war es zu einer gewaltigen Explosion gekommen, die ein Haus samt Lebensmittelmarkt förmlich gesprengt hatte.

Eine 91-jährige Hausbewohnerin kam ums Leben, zahlreiche Personen wurden verletzt. Die Staatsanwaltschaft klagte dazu einen 52-Jährigen wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst mit Todesfolge an. Er soll als Polier der Bohrmannschaft einer Firma die erkennbare Abweichung der Horizontalbohrung von der geplanten Bohrtrasse nicht korrigiert haben. Der Prozess wurde gestern am Landesgericht auf den 3. November anberaumt. Es gilt die Unschuldsvermutung. (fell)


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