Dritte Dacia Sandero-Generation in Vorbereitung

Dacia legt seinen Kleinwagen samt Stepway-Derivat neu auf – mit modernerem Design und technischen Innovationen.

Der Sandero Stepway hebt sich unter anderem mit mehr Bodenfreiheit, einer schärfer konturierten Motorhaube und einer offensichtlichen Offroad-Beplankung von der Basisversion ab.
© Dacia

Wien – Sogar die Günstigen ziehen beim Angebot nach: Dacia ist bekannt für ein streng berechnetes Preis-Leistungs-System, verspricht nicht zu viel für einen vergleichsweise niedrigen Tarif. Dennoch erlaubt sich das Renault-Tochterlabel ab und zu, einen Qualitätsschub nach oben zu vollziehen – demnächst zeigt sich das wieder beim anstehenden Generationswechsel im Kleinwagensegment. Der Sandero bedarf einer geregelten Nachfolge und mit ihm das abgeleitete Crossover-Modell Stepway.

Auf den ersten Blick fällt ein wesentlich frischeres Design auf, insbesondere bei der Anordnung des Kühlergrills in Verbindung mit den Scheinwerfern und dem unteren Lufteinlass. Am meisten Eindruck hinterlässt hier klarerweise der Stepway, der mit 17 cm Bodenfreiheit vier cm mehr aufweist als die normale Sandero-Variante. Markant sind außerdem die Kunststoffleisten entlang der Radhäuser und der Seitenschweller sowie der Unterfahrschutz vorne und hinten. Die Motorhaube weist mehr Konturen auf, dazu gibt es eine Dachreling. Wer nach einem weiteren Unterscheidungsmerkmal Ausschau hält, wird fündig am unteren Ende des Kühlergrills: Hier glänzt dem Betrachter das Stepway-Logo entgegen.

Nicht nur die Optik profitiert von dem kommenden Austausch, sondern auch die technische Ausrüstung: Im Angebot sind Voll-LED-Scheinwerfer und eine Reihe von Fahrerassistenzsystemen (Toter-Winkel-Warner, Notbrems­assistent). Vorerst sind zwei Benziner (SCe 65 und TCe 90) für den neuen Sandero vorgesehen, der auf der neuen CMF-Plattform basiert, die von Re­nault, Nissan und Mitsubishi verwendet wird. (hösch)


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