Mikl-Leitner hebt Donau-Uni-Relevanz bei Jubiläum hervor

Anlässlich des Festaktes im Auditorium in Grafenegg zum 25-jährigen Bestehen der Donau-Universität Krems hat Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) am Freitag die internationale Relevanz der Hochschule hervorgehoben. Die Einrichtung habe eine „bildungspolitische Lücke in Europa geschlossen“, erklärte sie. Die „Signalwirkung“ gehe über die Grenzen Österreichs und Europas hinaus und beweise, dass Forschung auf Weltniveau auch im ländlichen Raum möglich sei.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen verwies ebenfalls auf die Internationalität der am 13. September 1995 gegründeten einzigen öffentlichen Universität für Weiterbildung im deutschsprachigen Raum: Dass derzeit Menschen aus 85 Ländern an der Donau-Universität studieren, sei ein Zeichen eines „gelungenen Europas und darüber hinaus“. Aktuell verzeichnet die Institution laut eigenen Angaben rund 8.000 Studierende und 27.000 Absolventen.

Für Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ist die Donau-Uni „nicht mehr wegzudenken“. „Sie haben einen uneinholbaren Selling-Point erreicht. Die Dinge sind bereit für die nächsten 25 Jahre, der eingeschlagene Weg ist der richtige“, erklärte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP).

Rektor Friedrich Faulhammer wies auf das ungenutzte Potenzial wissenschaftlicher Weiterbildung an öffentlichen Universitäten hin. Diese mache von allen durchgeführten Weiterbildungen in Österreich nur etwa drei Prozent aus. Faulhammer forderte darum, „das System wissenschaftlicher Weiterbildung vor dem Hintergrund der komplexen Herausforderungen rasch und konsequent weiterzuentwickeln“. Dabei soll die Donau-Universität „klare Themenführerschaft übernehmen“.


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