Evi Romens „Hochwald“ bei Filmfestival Zürich ausgezeichnet

Die österreichische Regisseurin Evi Romen hat mit ihrem Debütfilm „Hochwald“ beim 16. Zürich Film Festival einen der Hauptpreise gewonnen. Das Drama der 53-jährigen Jungregisseurin erhielt am Samstagabend im Opernhaus Zürich das Goldene Auge als bester Film im deutschsprachigen Wettbewerb, wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Samstagabend meldete.

In dem Erstlingsfilm der Editorin und Autorin („M - eine Stadt sucht einen Mörder“) geht es um den jungen Träumer Mario (Thomas Prenn), der in einem Südtiroler Dorf aufwächst und versucht, aus der Enge auszubrechen. Die Liebelei mit seinem Jugendfreund Lenz (Noah Saavedra) in Rom endet tragisch. Und so kehrt Mario nach Hause zurück, wo er auf Nadim (Josef Mohamed) trifft, der ihn für sich und den Islam begeistert.

2017 hatte Romen im Rahmen der Diagonale den mit 14.500 Euro dotierten Carl-Mayer-Drehbuchpreis für „Hochwald“ gewonnen. Der Film wurde im Rahmen des Zürich Film Festivals am 27. September erstmals gezeigt.

Auch die anderen beiden Hauptpreise des Filmfestivals, die mit je 25.000 Franken (rund 23.200 Euro) dotiert sind, gingen an Frauen. Die mexikanische Filmemacherin Fernanda Valadez gewann mit ihrem Erstling „Sin Senas Particulares“ das Goldene Auge als bester Spielfilm. Sie erzählt in ihrem Drama von der verzweifelten Suche einer Mutter nach ihrem tot geglaubten Sohn, der in der Hoffnung auf ein besseres Leben aus Mexiko in die USA geflüchtet ist.

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Mit dem Goldenen Auge als bester Dokumentarfilm wurde „Time“ von Garrett Bradley ausgezeichnet. Den Preis für die beste Serie ging an die dänische Produktion „Cry Wolf“ von Maja Jul Larsen. Den Science Film Award erhielt der schwedische Dokumentarfilm „ I am Greta“ von Nathan Grossman über die bekannte Klimaaktivistin.


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