Kipchoge im London-Marathon geschlagen - Herzog läuft Rekord

Der London-Marathon hat ein unerwartetes Ende genommen. Eliud Kipchoge, der Weltrekordhalter über die 42,195 km, erlitt beim Sieg des Äthiopiers Shura Kitata am Sonntag die erste Niederlage seit sieben Jahren. Auf der Zwei-Kilometer-Schleife im St. James Park setzte sich Kitata in 2:05:41 Stunden durch. Der Salzburger Peter Herzog verbesserte als Zwölfter in dem Elitefeld den ÖLV-Rekord von Lemawork Ketema aus dem Vorjahr um 38 Sekunden auf 2:10:06 Stunden.

Die bisherige Bestmarke des 33-jährigen Herzog stand bei 2:10:57 Stunden. Herzog hat wie Ketema seinen Startplatz für die Olympischen Spiele 2021 in Tokio fix.

Kitata verwies den Kenianer Vincent Kipchumba (2:05:42) und seinen Landsmann Sisay Lemma (2:05:45) auf die Plätze. Favorit Kipchoge, der bei Kilometer 38 abreißen lassen musste, wurde 1:08 Minuten zurück nur Achter (2:06:49).

Bei den Frauen gewann die Weltrekordhalterin Brigid Kosgei aus Kenia den London-Marathon zum zweiten Mal in Folge. Sie kam nach 2:18:58 Stunden ins Ziel. Die 26-Jährige setzte sich vor dem Männerrennen gegen die US-Amerikanerin Sara Hall (2:22:01) und die Weltmeisterin Ruth Chepngetich (2:22:05) aus Kenia durch.


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