FPÖ will öffentliches Leben ohne Corona-Restriktionen

Die FPÖ sieht Österreich im Umgang mit der Corona-Pandemie weiterhin am völlig falschen Weg. Parteichef Norbert Hofer und der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml appellierten am Montag dafür, ein restriktionsfreies öffentliches Leben zu ermöglichen und nur Gesundheits- und Alteneinrichtungen speziell zu schützen. Testen solle man nur Menschen aus Risikogruppen oder mit Symptomen, forderten sie in einer Pressekonferenz.

Trotz der Dementi von Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Vizekanzler Werner Kogler (beide Grüne) sieht Hofer Österreich weiter auf dem Weg zu einem zumindest partiellen Lockdown. „Das wäre das endgültige Aus für viele Betriebe“, warnte er. Die frühere Gastro-Sperrstunde lehnen die Freiheitlichen ebenso ab wie eine Registrierungspflicht. Was es hingegen bräuchte, wären funktionsfähige Heeresspitäler, um Krankenhauskapazitäten sicherzustellen.

„Es wird dieser Bundesregierung nicht gelingen, das allgemeine Lebensrisiko in Österreich auf Null zu setzen“, kritisierte auch Raml die Coronamaßnahmen. Man solle aus den Stärken und Schwächen des schwedischen Modells lernen. Der Fokus sollte auf den Erhalt des Gesundheitssystems gelegt werden.

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