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Tourismus-Test-Idee verblasst: Tirol testet keine gesunden Personen mehr

Hatte Tirol sich noch vor Kurzem damit gebrüstet, besonders viele Tests zu machen, betont das Land nun, nur Menschen mit Symptomen und Risikogruppen zu testen.

(Symbolbild)
© iStockphoto

Von Anita Heubacher

Innsbruck – Die Zahlen müssen runter, damit die Reisewarnung fällt. Dementsprechend gebannt starren viele auf die Zahl der Corona-Neuinfektionen oder genauer gesagt auf die Zahl derer, die positiv getestet wurden. Von Sonntag auf Montagabend waren es 57 neue positive Testergebnisse in Tirol. Das sind zu viele. Ohne deutsche Gäste ist die Wintersaison verloren. Dabei galt von Anfang an die Devise, das Ausbleiben der Deutschen zu verhindern. Testen, testen, testen war die Strategie, um den Touristen zu zeigen, wie sicher Österreich als Reiseland ist. „Ihr könnt in Ruhe nach Tirol kommen“, lautete die Botschaft von LH Günther Platter nach dem Ischgl-Debakel. Parteikollegin Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) wollte 65.000 Tests pro Woche österreichweit, die Hoteliers deutlich weniger. Viele spielten nicht mit.

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