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Radfeld wirft Land beim Hochwasserschutz Irreführung vor

Hochwasserschutz-Studie sei fehlerhaft, schimpft BM Josef Auer. Gespräch mit LH Platter „war enttäuschend“.

Etwas über sieben Meter hoch wäre der Damm bei Radfeld/Kundl. Bürger bauten diesen „Sch(t)audamm“, der veranschaulichen soll, was auf die Anwohner zukommen würde.
© Josef Auer jun.

Von Jasmine Hrdina

Radfeld, Innsbruck – „Mir wäre fast die Halsschlagader geplatzt“, schnaubte Radfelds Bürgermeister Josef Auer gestern am späten Nachmittag ins Telefon, als er mit einer Delegation aus der Gemeinde den Rückweg vom Landhaus antrat. LH Günther Platter davon zu überzeugen, dass die aktuellen Hochwasserschutzpläne auf Basis falscher Daten erstellt wurden, war das erklärte Ziel der Abordnung. Geworden sei daraus „blanker Hohn“, zeigt sich Auer vom Treffen mit dem Landes­chef enttäuscht. Und wirft ihm und Beamten des Landes beim Hochwasserschutz „Irreführung der Bevölkerung“ vor. Ein neues Kapitel in der endlosen Geschichte des Hochwasserschutzverbands Unteres Unterinntal.

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