Griechischer Teamchef sieht ÖFB-Team als Vorbild

Griechenlands Fußball-Teamchef Johannes van‘t Schip hat vor dem Testspiel am Mittwoch in Klagenfurt gegen Österreich großes Lob an die ÖFB-Auswahl verteilt. „Sie haben sich in punkto Qualität und Spielweise stark verbessert und haben wieder eine gute Mannschaft. Sie spielen so ähnlich, wie wir spielen wollen“, erklärte der 56-Jährige am Dienstagabend.

Die vielen Ausfälle im österreichischen Team wollte Van‘t Schip nicht überbewerten. „Sie werden genauso wie wir mit elf Spieler beginnen“, prophezeite der seit Juli 2019 amtierende Niederländer.

So wie Franco Foda wird auch Van‘t Schip auf Experimente setzen. „Beide Mannschaften werden die Partie dazu benützen, neue Spieler zu bringen und etwas auszuprobieren. Solche Matches können sehr wertvoll sein. Wir hoffen, dass wir daraus viele Informationen bekommen“, meinte der frühere Clubkollege von Felix Gasselich bei Ajax Amsterdam.

Während Foda 15 Spieler nicht zur Verfügung stehen, fehlen Van‘t Schip fünf Kicker, darunter der von Liverpool um 13 Millionen Euro verpflichtete Konstantinos Tsimikas wegen einer Verletzung und der am Montag von PAOK Saloniki zu Fenerbahce gewechselte Dimitrios Pelkas, der nicht mehr rechtzeitig aus Istanbul anreisen konnte.

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Durch Pelkas‘ Abgang ergab sich der Wechsel von Thomas Murg von Rapid zu PAOK. Taxiarchis Fountas hingegen blieb bei den Hütteldorfern - und freut sich laut eigenen Angaben darüber. „Ich habe Vertrag bis 2022 und bin glücklich bei Rapid. Ich werde mein Bestes geben, um der Mannschaft zu helfen“, versprach der Stürmer.

Fountas hofft gegen das ÖFB-Team auf das Ende seiner Ladehemmung im Nationalteam. In seinen bisherigen vier Länderspielen hat der 25-Jährige noch nicht getroffen. „Natürlich will ich Tore schießen, aber ich mache mich deshalb nicht verrückt“, betonte Fountas.


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