Steinmetzkunst und Buchbinden nun immaterielles Kulturerbe

Die UNESCO hat Steinmetzkunst und -handwerk sowie das Buchbinden auf die Liste des immateriellen Kulturerbes in Österreich gesetzt. Insgesamt wurden am Mittwoch neun österreichische Traditionen neu in das nationale Verzeichnis aufgenommen. In Österreich gibt es laut Wirtschaftskammer 97 aktive Buchbinderunternehmen, wovon ein guter Teil die handwerkliche Herstellung und Veredelung von Büchern pflege. Außerdem gibt es aktuell 820 Mitglieder des Berufszweigs der Steinmetzkunst.

Zu den weiteren Bräuchen, die neu zum immateriellen Kulturerbe erklärt wurden, zählen laut einer Mitteilung auf der Homepage der UNESCO das Nikolospiel in Bad Mitterndorf (Steiermark), der Fastnachtsbrauch der Amraser Matschgerer (Tirol), die Ernennung der Hauerkrone und des Hiatabaums in Neustift am Walde (Wien), die Stinatzer Hochzeit (Burgenland), das Odlatzbia Oröwen im Wiesenwienerwald (Niederösterreich), die Fuhr am Hallstättersee (Oberösterreich) und das Kneippen (österreichweit). Damit sind aktuell 133 österreichische Traditionen im Verzeichnis gelistet.

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