Hebein ortet „Dirty Campaigning“ gegen Grünen Kandidaten

Die Wiener Grünen-Chefin Birgit Hebein stellt sich vor Abdelati Krimi, der für die Partei auf dem 40. Platz bei der Landtags- und Gemeinderatswahl kandidiert. „Das stinkt gewaltig nach Dirty Campaigning“, mutmaßte sie in einer Stellungnahme gegenüber der APA am Mittwochnachmittag. Das Video soll nun beglaubigt übersetzt werden, dann würden die nächsten Schritte folgen.

In den Sozialen Medien sorgt derzeit ein Video für Aufregung, in dem Krimi zu sehen ist. In dem Beitrag in arabischer Sprache, der mit deutschen Untertiteln versehen worden ist, soll er sich gegen das geltende österreichische Eherecht aussprechen. Krimi selbst spricht von einem Übersetzungsfehler.

Hebein ortet jedenfalls „Dirty Campaigning“: „Wie knapp vor der Wahl so ein Video aus dem Juli auftaucht, wie es selektiv geschnitten ist, wie die Untertitel ausschauen und WIE da übersetzt wird ... dass da statt ‚Frauen‘ einfach ‚Weiber‘ geschrieben wird, etc.“ Die Grün-Chefin wolle auf der Basis von Fakten handeln, wie sie unterstrich und deshalb soll nun das Video beglaubigt übersetzt werden. „Denn der Verdacht liegt nahe, dass Abdelati Krimi das anders meint, als dieser kurz zusammengeschnittene Ausschnitt suggeriert.“ Wenn die Übersetzung vorliege, würden die nächsten Schritte erfolgen.

In dem Statement stellte Hebein auch die grüne Haltung zum Thema Obsorge klar: „Das Kindeswohl und die Rechte der Frauen stehen über allem. Auch das bisher bekannte Handeln von Abdelati Krimi zeigt davon keinerlei Abweichung.“


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