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Tiroler Pletzer-Gruppe legt zu, „absurde Corona-Folgen“

Dank kräftiger Zuwächse im Industriegeschäft winkt heuer Sprung über 200-Millionen-Marke. Heiß-kalt läuft der Tourismus in Bayern und Tirol.

„Das Bayrischzell“ ist laut Manfred Pletzer ausgebucht, in Tirol gibt es wegen der Reisewarnung ein Loch.
© Pletzer Gruppe

Von Alois Vahrner

Hopfgarten, Innsbruck –Die Pletzer-Gruppe ist mit Hotels und Seilbahnen sowohl in Tirol als auch in Bayern tätig – mit in Corona-Zeiten „skurrilen und absurden Folgen“, wie Geschäftsführer Manfred Pletzer gegenüber der TT betont. So brauchte Pletzer für eine Pressekonferenz in Bayrischzell (hier hat die Gruppe ein neues 270-Betten-Hotel und mit dem Sudelfeld mit 30 Pistenkilometern Deutschlands größtes Skigebiet) als Tiroler einen Passierschein.

Tirol gilt für Deutschland momentan als Risikogebiet. Obwohl man etwa im Bezirk Kitzbühel wenige Corona-Fälle habe, müsse man bei einer geplanten fünftägigen Quarantäne für Deutsche nach der Rückkehr um die Wintersaison bangen. In Bayern wiederum stellen sich viele auf einen Rekordwinter ein – vor allem, wenn die Infektionszahlen im Rahmen bleiben und die Reisewarnungen für Tirol und andere Länder aufrechtbleiben. Das Hotel in Bayrischzell sei ausgebucht, während man „Das Hopfgarten“ und „Das Walchsee“ momentan geschlossen halten müsse. Im „Das Hohe Salv­e“ gebe es Kurzarbeit. Noch im Sommer habe man hier Nächtigungs-Höchstwerte erzielt.

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