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„Gelb“ zwingt Abendgymnasium Innsbruck zu Unterricht in der Schule

Das Abendgymnasium Innsbruck will lieber heute als morgen auf Heimunterricht umstellen – die Ampelfarbe lässt das aber nicht zu.

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Für die Studierenden am Innsbrucker Abendgymnasium wäre Unterricht zu Hause ideal, meint der Direktor.
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Von Nikolaus Paumgartten

Innsbruck – Geht es nach Direktor Michael Bürkle, würde für die über 800 Schülerinnen und Schüler des Innsbrucker Abendgymnasiums längst der ortsungebundene Unterricht zu Hause stattfinden. Doch Bürkle ist bisher mit seinem Anliegen bei der Tiroler Bildungsdirektion auf taube Ohren gestoßen. Der Grund: die für die Innsbrucker Schulen auf „Gelb“ gestellte Corona-Ampel. Solange diese nicht dunkler wird, ist nämlich rechtlich kein Unterricht zu Hause möglich.

Genau das stößt bei Bürkle auf Unverständnis: Dass man für normale Schulen aufgrund der Betreuungssituation zu Hause den Regelbetrieb möglichst lange aufrechterhalten möchte, könne er nachvollziehen. „Unsere Studierenden sind aber alle volljährig und stehen im Berufsleben“, erklärt der Direktor. Dadurch ergebe sich zudem für viele in systemrelevanten Berufen Beschäftigte die Situation, dass die Arbeitgeber vom Schulbesuch abraten.


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