Hurrikan „Delta“ gewinnt an Stärke - Kurs auf die USA

Der Hurrikan „Delta“ hat bei seinem Kurs auf die USA an Stärke gewonnen. Mit Windgeschwindigkeiten um die 185 Stundenkilometer und stärkeren Böen sei „Delta“ nun ein Hurrikan der Kategorie drei, teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) am Donnerstag (Ortszeit) mit. Für Freitag wurde an Teilen der US-Golfküste unter anderem vor lebensbedrohlichen Sturmfluten gewarnt. Die Region war erst im August von Hurrikan „Laura“ getroffen worden.

Die Meteorologen erwarteten, dass der Sturm am Freitagnachmittag oder -abend (Ortszeit) im Südwesten des Bundesstaates Louisiana aufs Festland trifft.

Der Hurrikan war am Dienstag über dem Karibischen Meer als Hurrikan der zweithöchsten Stufe vier an den Cayman-Inseln vorbeigezogen, schwächte sich dann aber kurz vor Erreichen Mexikos ab und zog über die Halbinsel Yucatán hinweg. Derzeit befindet sich das Auge des Sturms über dem Golf von Mexiko.

In der diesjährigen Wirbelsturm-Saison im Atlantik, die von Juni bis November dauert, haben sich bereits so viele starke Stürme gebildet, dass die 21 Namen, die in alphabetischer Reihenfolge dafür vorgesehen waren, bereits aufgebraucht sind. Die Meteorologen haben deshalb auf das griechische Alphabet zurückgegriffen, was zuletzt 2005 passierte. Die zunehmende Intensität tropischer Wirbelstürme, die für ihre Entstehung warmes Wasser brauchen, ist Experten zufolge eine Folge des Klimawandels.


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