AlpenBank plant Ehe mit Walser Privatbank

Die AlpenBank (hier der Standort in Innsbruck) rechnet mit einer Entscheidung im Frühjahr 2021.
© AlpenBank

Innsbruck – Die Private-Banking-Spezialisten AlpenBank mit Standorten in Innsbruck, Salzburg und Bozen sowie die Walser Privatbank mit Standorten in Riezlern im Vorarlberger Kleinwalsertal, Düsseldorf und Stuttgart steuern auf einen Zusammenschluss zu. Die verantwortlichen Gremien haben mittlerweile zugestimmt, das Projekt in Angriff zu nehmen – mit dem Ziel, eine Fusion im Sinne einer „Partnerschaft auf Augenhöhe“ zu realisieren. Eine endgültige Entscheidung dürfte im Frühjahr 2021 fallen. Man wolle künftig die Kräfte bündeln, um gemeinsam noch schlagkräftiger zu sein, heißt es.

„Wesentliche Erfolgsfaktoren sind neben den ausgeprägten kulturellen Gemeinsamkeiten die geografische Nähe der Standorte, die sich ergänzenden Zielmärkte sowie die langjährig aufgebauten Kompetenzen und das jeweilige Renommee der beiden Privatbanken“, sagt Martin Sterzinger, Sprecher des Vorstandes der AlpenBank.

Die AlpenBank steht jeweils zur Hälfte im Eigentum der Raiffeisen-Landesbanken von Nord- und Südtirol und verwaltet mit 65 Mitarbeitern ein Kundenvermögen von etwa 1,9 Mrd. Euro. Eigentümer der Walser Privatbank sind die Walser Raiffeisen-Holding und die Raiffeisen-Landesbank Vorarlberg. Sie hat 110 Mitarbeiter und ein verwaltetes Kundenvermögen von rund 1,8 Mrd. Euro. (va)

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