Der Schwazer Erfolgslauf steht über der Harder Vergangenheit

Scharf geladen – Schwaz-Regisseur Gerald Zeiner.
© Foto TT/Rudy De Moor

Schwaz – Sparkasse Schwaz Handball Tirol will die blütenweiße Saisonsweste heute (18 Uhr) am sechsten Spieltag in Hard verteidigen. Fünf Spiele, fünf Siege – die aktuelle Tabelle in der spusu-Liga, wo nur die Fivers aus Margareten wegen dem besseren Torverhältnis vor Schwaz liegen, wäre derzeit zum Ausschneiden. Heute (livestream auf laola1.at) geht es in Vorarlberg aber schon wieder zur Sache.

Schwaz-Trainer Frank Bergemann wird trotz des aktuellen Erfolgslaufs nicht müde zu betonen, wie ausgeglichen die Liga ist. Ein (kurzes) Nickerchen wird bei Hard, dem Meister von 2017, sicher bestraft. Neben Bergemann, der Hard 2003 zum Titel führte, reist heute auch Stratege Gerald Zeiner zurück in seine Handball-Vergangenheit. Der ÖHB-Teamspieler heimste mit seinem Exklub gleich dreimal den Titel, zwei Cupsiege und drei Supercuperfolge ein. „Natürlich wird vor so einem Spiel etwas mehr Emotion drin sein als bei anderen, immerhin habe ich tolle Jahre in Hard erlebt und viele Freundschaften geschlossen. Aber sobald der Anpfiff ertönt, ist das vergessen – dann geht es darum, die nächsten zwei Punkte einzufahren“, hält sich Zeiner nicht mit Sentimentalitäten auf.

Neben einer erneut starken Deckung baut Schwaz auch heute auf Aliaksei Kishou, dem Hexer im Tor. (lex)


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