Queen ehrt fast 1.500 Briten - Forscher, Künstler, Ärzte

Rapper, Corona-Helfer, Naturforscher: Insgesamt 1.495 Briten hat Königin Elizabeth II. in diesem Jahr anlässlich ihres 94. Geburtstages geehrt. Darunter waren nach Palast-Angaben vom späten Freitagabend auch viele Frauen und Männer, die anderen selbstlos in der Corona-Krise geholfen haben - etwa Ärzte und Krankenpfleger.

Traditionell zeichnet die Queen anlässlich ihres Geburtstages eine ganze Reihe von Briten mit verschiedenen Ehrungen aus, jedoch mit Verspätung. Denn die Queen hat am 21. April Geburtstag. Da das Wetter dann aber in der Regel schlecht ist, findet die offizielle Feier stets im Juni statt. Dieses Mal fiel aber wegen der Pandemie die Geburtstagsparade aus. Und die Auszeichnungen wurden später vergeben - fast ein halbes Jahr nach dem Geburtstag der Monarchin.

Ehrungen der Queen bekamen unter anderem der Naturforscher David Attenborough, die Schauspielerin Maureen Lipman und der Musiker Jeff Lynne (Electric Light Orchestra). Die Rapperin Lady Leshurr erhielt die British-Empire-Medaille für einen Song, mit dem sie die Menschen an das Händewaschen während der Corona-Krise erinnert hat. Sie könne nicht glauben, dass „die Königin von England die Königin des (Musikstils) Grime“ wahrgenommen habe, so Leshurr. Der Maler Frank Bowling zeigte sich „extrem stolz“, im Alter von 86 Jahren zum Ritter geschlagen zu werden. Er arbeitet noch fast täglich im Atelier.

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