Mountainbike: Trainingssturz ließ WM-Traum von Höll platzen

Der Traum von einer Medaille bei der Mountainbike-Heim-WM in Leogang ist für Downhill-Jungstar Valentina Höll wenige Stunden vor dem Rennen durch einen folgenschweren Trainingssturz geplatzt. Die 18-jährige Saalbacherin verletzte sich am Sonntagvormittag bei einem zu kurz geratenen Sprung am linken Sprunggelenk. An einen Start war deshalb nicht zu denken.

Höll zog sich zwei Bänderrisse und eine Knochenabsplitterung im Sprunggelenk zu, wie der ÖRV nach einer ersten Untersuchung im Krankenhaus Zell am See bekannt gab. Am Montag soll in Salzburg bei Fachärzten eine weitere Diagnose erfolgen.

Die zweimalige Juniorenweltmeisterin hatte nach klarer Quali-Bestzeit auch bei ihrer ersten Elite-WM als Sieganwärterin gegolten. Vor ihr war im österreichischen Team auch schon U23-Mitfavoritin Laura Stigger ausgefallen. Die Tirolerin musste einige Tage vor ihrem Cross-Country-Bewerb am Samstag wegen einer Magen-Darm-Erkrankung passen.

Mit Silber von Sophie Gutöhrle im Downhill der Juniorinnen mit nur zehn Teilnehmerinnen gab es am Schlusstag aber auch eine erfreuliche Nachricht. Die Oberösterreicherin holte die zweite ÖRV-Nachwuchsmedaille nach Gold der Tirolerin Mona Mitterwallner am Donnerstag im Juniorinnen-Cross-Country-Rennen. In den Eliterennen am Nachmittag war nach dem Drama um Höll keine weitere Medaille zu erwarten.


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