Weniger Corona-Neuinfektionen in Großbritannien am Sonntag

In Großbritannien hat es am Sonntag weniger Corona-Neuinfektionen gegeben. Insgesamt wurden 12.872 Neuansteckungen gemeldet, um mehr als 2.000 weniger als noch am Samstag. Allerdings sind die Zahlen der gemeldeten Fälle am Wochenende generell meist niedriger als unter der Woche. In Frankreich gab es in den vergangenen 24 Stunden 16.101 Neuinfektionen. Damit haben sich in der „Grande Nation“ insgesamt fast 735.000 Menschen mit SARS-CoV-2 angesteckt.

In den USA registrierte die Seuchenbehörde CDC 53.363 neue Infektionsfälle. Damit steigt die Gesamtzahl auf 7.694.865 Menschen mit Ansteckungen. 577 neue Todesfälle hat die Behörde erfasst. Insgesamt haben damit 213.614 Patienten die Ansteckung nicht überlebt.

Die Slowakei verschärft ihre Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Im Freien muss ab Donnerstag eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wie der Krisenstab in Bratislava bekannt gab. Man ziehe die Notbremse, sagte Regierungschef Igor Matovic nach Angaben der Agentur TASR am Sonntag. Restaurants dürfen ab Donnerstag nur noch Speisen zum Mitnehmen verkaufen, Fitnessstudios, Schwimmbäder und Saunen werden ganz geschlossen. Lebensmittelgeschäfte und Drogerien müssen einen Teil ihrer Öffnungszeiten für Senioren reservieren. Alle Großveranstaltungen werden untersagt. Die Wettkämpfe der Profi-Sportligen dürfen nur ohne Publikum ausgetragen werden. Diskutiert wird noch über ein Versammlungsverbot für mehr als sechs Personen.

Das Nachbarland war bisher glimpflich durch die Corona-Krise gekommen, kämpft aber mit steigenden Infektionszahlen. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Slowakei rund 19.850 Corona-Fälle registriert, es gab 61 Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung. Das Land hat knapp 5,5 Millionen Einwohner.

Die spanischen Regionen Katalonien und Navarra kündigten unterdessen eine Verschärfung ihrer Corona-Maßnahmen an. In Katalonien sollen Firmen ihre Mitarbeiter auffordern, für die kommenden 15 Tage von zuhause aus zu arbeiten. „Ohne neue Maßnahmen könnten wir in zwei oder drei Wochen in die Lage von Madrid gelangen“, sagt der Gesundheitsminister der autonomen Region, Josep Maria Argimon.

Madrid gilt als einer der größten Corona-Hotspots in Europa, seit Freitag gilt dort der Notstand. In der nordspanischen Region Navarra sollen Treffen von mehr als sechs Personen verboten werden, Restaurants müssen ihre Gästekapazität halbieren und um zehn Uhr abends schließen.


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