EU-Außenminister beraten über Berg-Karabach und Weißrussland

Die Außenminister der EU-Länder kommen am Montag in Luxemburg zusammen, um unter anderem über die jüngsten Entwicklungen im Konflikt um Berg-Karabach und in Weißrussland zu beraten. Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP), der Österreich bei dem Ministerrat vertreten wird, bezeichnete im Vorfeld den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan als einen „Kollateralschaden von Covid-19“. Die seit Samstag in Kraft getretene Feuerpause in der Region ist brüchig.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen wie dem Fall Nawalny sollen sich die EU-Minister zum Stand der Beziehungen zwischen der EU und Russland äußern. Der Kosovo-Konflikt steht auf Bestreben Österreichs ebenfalls auf der Agenda. Dazu wird der EU-Sonderbeauftragten für den Belgrad-Pristina Dialog, Miroslav Lajčák, über den aktuellen Stand der Normalisierungsgespräche informieren. Das hatte Schallenberg (ÖVP) gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn in einem Schreiben gefordert.


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