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Von Brokkoli bis Weißkraut: Was Kohlköpfe alles können

Der tägliche Vitamin-Bedarf muss gedeckt werden. Das geht sehr gut mit Kohl und Co. Der Weißkohl kommt derzeit gerade vom Feld, mancher Gemüseverwandte darf aber im Winter draußen bleiben.

Der Wirsing hat leicht krause, dicke Außen­blätter mit starker Struktur.
© Renate Triendl/Hanneslerhof

Von Andrea Wieser

Innsbruck – Wenn im Winter Spaziergänger an Renate Triendls­ Feld vorbeikommen, wird sie nicht selten gefragt: „Was ist denn das?“ Einmal kam sogar die Vermutung auf, es handle sich um eine Art winterharte Palme. Weit gefehlt, es ist Grünkohl, der da in Sistrans auch bei Minusgraden gut überlebt. „Der Grünkohl entfaltet seinen guten Geschmack am besten, wenn er einmal durchgefroren war“, schwärmt die Bio-Bäuerin vom Hanneslerhof.

Das trifft übrigens nicht nur auf den Grünkohl zu. Auch der Rosenkohl mag es kalt. Der klassische Weißkohl hingegen kommt derzeit gerade vom Feld. Für ihn ist jetzt Erntezeit. Kohlrabi und Blaukraut sind jetzt ebenso fällig. Noch draußen unter einem Vlies lässt Triendl Wirsing, Chinakohl, Brokkoli und Karfiol. „Sie sind alle relativ tolerant, was Kälte betrifft.“ Im Winter haben sie jedoch am Feld nichts mehr zu suchen

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