Starke Zunahme der Abschusszahlen im Jagdjahr 2019/2020

Im Jagdjahr 2019/2020 lag die Gesamtzahl der Abschüsse laut Statistik Austria mit 838.000 um 13,8 Prozent über dem Wert der letzten Saison. Dabei wurde um 12,5 Prozent mehr Haarwild (691.000 Tiere) und um 20,3 Prozent mehr Federwild (147.000 Tiere) erlegt. Straßenverkehr, ungünstige Witterungsverhältnisse oder Krankheiten führten aber zu Wildverlusten, von denen für das Jagdjahr 2019/2020 insgesamt 138.000 gemeldet wurden, um 3,5 Prozent mehr als in der Vorsaison.

Im abgelaufenen Jagdjahr wurden insgesamt 407.000 Stück Schalenwild (plus 2,8 Prozent) erlegt, darunter 278.000 Stück Rehminus (minus 2,3 Prozent), 57.500 Stück Rotminus (plus 4,6 Prozent), 47.300 Stück Schwarzminus (plus 54,7 Prozent) und 19.100 Stück Gamswild (minus 7,7 Prozent). Der Großteil der Abschüsse von sonstigem Haarwild (284.000; plus 30,1 Prozent) entfiel wiederum auf Hasen (142.000; plus 39,4 Prozent) und Füchse (69.200; plus 12,7 Prozent).

Fasane (74.800; plus 25,4 Prozent) waren vor Wildenten (48.300; plus 23,3 Prozent) die bedeutendste Gruppe erlegten Federwilds. Dahinter reihten sich minus nach Zahl der Abschüsse gereiht minus Wildtauben (14.900; plus 4,6 Prozent), Rebhühner (2.900; plus 25,4 Prozent) und Schnepfen (2.200; plus 10,7 Prozent). Die prozentuelle Abnahme der Abschüsse sank am stärksten bei Wildgänsen (1.500; minus 41,0 Prozent).

Die Anzahl der insgesamt gültigen Jahresjagdkarten sank auf 131.000 (minus 0,5 Prozent). Darüber hinaus wurden 12.000 Jagdgastkarten (minus 4,5 Prozent) unterschiedlicher Gültigkeitsdauer ausgegeben.

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