FPÖ-Bundesparteipräsidium nächste Woche

Die FPÖ wird sich auf Bundesebene erst nächste Woche mit der Analyse der Wien-Wahl auseinandersetzen. Für Anfang kommender Woche sei ein Bundesparteipräsidium geplant. Ein genauer Termin stand vorerst noch nicht fest, wie es auf APA-Anfrage aus der Partei hieß. Personelle Konsequenzen wurden bis dato zwar ausgeschlossen. FPÖ-NÖ-Chef Udo Landbauer ließ jedoch am Montag anklingen, dass man „in der Gesamtheit nicht wie bisher weitermachen“ werde können.

Landbauer sprach sich für eine ehrliche Analyse aus. 100.000 frühere Wähler im Nichtwählerlager bezeichnete er als „dramatisch“, fügte jedoch hinzu, dass diese Bürger zumindest „nicht verloren“ seien. Es gelte nun, Vertrauen zurückzugewinnen. Denn, so der niederösterreichische Landesobmann: Die FPÖ habe „kein inhaltliches Loch, sondern ein Vertrauensloch“, das es zu stopfen gelte.

FPÖ-Chef Norbert Hofer hatte am Wahlabend keine Notwendigkeit für personelle Folgen gesehen. Jetzt sei es vielmehr wichtig, dass die Partei nun zusammenhalte. Auch Spitzenkandidat Dominik Nepp dachte am Wahlabend nicht an Rücktritt, er wolle das Ergebnis zunächst einmal analysieren.

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