Ischgl-Kommission sieht Fehleinschätzungen

Die Expertenkommission zur Untersuchung des Corona-Krisenmanagements Tirols in Sachen Ischgl und Co. hat einerseits mit Kritik und andererseits mit Entlastung der Verantwortlichen im Bezirk Landeck und Land Tirol aufgewartet. So sei das Zuwarten mit der Verordnung zur Beendigung des Skibetriebes in Ischgl bis zum 12. März aus „epidemiologischer Sicht“ falsch gewesen, sagte der Vorsitzende der Kommission, Ronald Rohrer, am Montag bei der Vorstellung des Berichts in Innsbruck.

Entlastet wurde das Land Tirol bzw. Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) in anderer Hinsicht: Sämtliche Entscheidungen der Verantwortlichen der zuständigen Bezirkshauptmannschaften und die jeweilige zeitliche Abfolge sowie die Vorgangsweise des Landeshauptmannes sei „aus eigenem Entschluss und ohne Druckausübung von dritter Seite erfolgt“.

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