Exklusiv

Rassistische Klischees in der Krippe: Melchior auf dem Prüfstand

Bedienen sich manche Krippenfiguren rassistischer Klischees? Darüber wird in Deutschland seit Tagen hitzig diskutiert. Hierzulande sehen Krippenbauer die Debatte aktuell gelassen.

Dicke Lippen, Federschmuck: So wird Melchior in vielen Krippen (im Bild ein Exemplar aus Kremsmünster) dargestellt. Weil das rassistisch sei, werden die Heiligen Drei Könige in Ulm heuer nicht ausgestellt
© APA

Von Benedikt Mair

Innsbruck – Dicke Lippen, eine klobige Statur, der Kopf mit Federn geschmückt: Weil die Darstellung Melchiors als rassistisch empfunden wird, sollen die Figuren der Heiligen Drei Könige heuer aus der Weihnachtskrippe des Ulmer Münsters in Baden-Württemberg verbannt werden. In Deutschland hat die Causa eine hitzige Diskussion über Problematiken bei der Abbildung farbiger Menschen entfacht, sogar die Deutsche Bischofskonferenz bezog Stellung. Hierzulande sehen Krippenbauer und Kirchenvertreter keinen Handlungsbedarf.

Exklusiv

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte