Alpenverein liefert Werkzeug zur Risikoanalyse von Wegen

Innsbruck – Selbst vermeintlich „sichere“ Wege können plötzlich von Felsstürzen oder Vermurungen betroffen sein. Wanderer und Bergsteiger in...

Wegsperre vom Törl ins Halltal im Jahr 2016.
© Kapelari

Innsbruck – Selbst vermeintlich „sichere“ Wege können plötzlich von Felsstürzen oder Vermurungen betroffen sein. Wanderer und Bergsteiger in den Alpen stoßen daher immer häufiger auf den Hinweis: „Weg aufgrund von Steinschlag gesperrt!“

Wie lässt sich das Risiko in diesem Gelände objektiv beurteilen und managen? Wie können die zuständigen Wegehalter ihren Umgang mit den Risiken begründen und Wanderern und Bergsteigern weiterhin ein Maß an Eigenverantwortung zugestehen? Mit dem Bewertungsmodell R.A.G.N.A.R. hat der Alpenverein ein vielversprechendes Werkzeug dafür entwickelt. „Risiko Analyse Gravitativer Naturgefahren im Alpinen Raum“ erörtert anhand genauer Kriterien die bestehenden Gefahren auf einem Wander- oder Bergweg und bindet auch die lokalen Gebietskenner mit ihrer Expertise ein.

„Im Schadensfall ist damit eine umfassende Argumentation und Dokumentation für den Wegehalter gegeben“, erläutert Peter Kapelari vom Alpenverein die Vorteile der Entscheidungshilfe. (TT)

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