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Neue Tagsätze zu wenig: Heim-Reform in Tirol steht am Scheideweg

Die Tagsatzkalkulation neu führte 2019 bei Pilotheimen zu einem Minus von 3,7 Mio. Euro. Kostendeckende Tarife werden gefordert.

Wenn das Land weiterhin daran glaube, dass mit den neuen Tagsätzen das Auskommen zu finden ist, sei es falsch gestrickt, sagt die ARGE.
© Thomas Boehm / TT

Von Manfred Mitterwachauer

Zirl – Das Pilotprojekt „Tagsatzkalkulation neu“ läuft seit 2018. Inzwischen umfasst es 34 Einrichtungen. Mit kommendem Jahr soll auf die gesamte Tiroler Heimlandschaft ausgerollt werden. Für den Obmann der ARGE Altenheime, Robert Kaufmann, ist das so gut wie ausgeschlossen: „2021 wird das definitiv nicht möglich sein.“ Und das hat nur am Rande mit dem Coronavirus zu tun.

Die ARGE hatte gestern in Zirl zum alljährlichen „Fokusforum“ nach Zirl geladen. Heim- und Pflegeleitungen sowie Verbandsobleute und Bürgermeister waren gekommen. Das neue Kosten- und Tarifmodell, welches das Land über die Heimlandschaft stülpen will, nahm dabei breiten Raum ein. Auch weil die ARGE mit dem Verlauf der immer noch anhaltenden Testphase alles andere als zufrieden ist. Diesbezüglich herrscht vom Land Funkstille.

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