EM-Planungen beinhalten auch mögliches „Geister-Turnier“

Bei den Vorbereitungen auf die EM im Sommer 2021 spielt die Europäische Fußball-Union UEFA nach Angaben von Verbandschef Aleksander Ceferin auch Szenarien ohne Zuschauer durch. „Wir haben Überlegungen, wie wir es mit Fans machen, ohne Fans, mit 30, 50 ,70 Prozent“, sagte der Slowene dem ARD am Dienstag. Das wegen der Corona-Krise um ein Jahr verschobene Turnier soll demnach weiterhin in zwölf Ländern stattfinden, trotz aktuell hoher Infektionszahlen in manchen Gegenden.

„Derzeit planen wir die EURO genauso, wie wir sie uns wünschen“, sagte Ceferin. Zugleich bekräftigte er, mit dem paneuropäischen Turnier „nicht so glücklich“ zu sein. Angesprochen auf ein Szenario, wonach die EM ähnlich wie die Final-Turniere in Champions League und Europa League in ein Land zusammengezogen werden könnten, antwortete der UEFA-Präsident: „Derzeit denken wir nicht darüber nach, aber wir könnten verschiedene Sachen umsetzen.“

Es gebe wenige Länder, die so ein Turnier stemmen könnten. „Deutschland wäre natürlich geeignet, aber darüber haben wir noch nicht nachgedacht. Wir sind weiterhin optimistisch, dass es auch so geht.“ In Deutschland steigt drei Jahre später die reguläre EM 2024.

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