Gemeinde Pflach hat sich einen eigenen Nahversorger geschaffen

Auf eine offizielle Eröffnungsfeier in Pflach wurde verzichtet (v. l.): MPreis-Expansionsmanager Harald Schönherr, Architekt Egon Hosp, BM Helmut Schönherr, VBM Reinhild Astl und Sandra Pertl-Piegger (MPreis).
© Helmut Mittermayr

Pflach – Mittwoch war es so weit. Die Gemeinde Pflach hatte zur (Nicht-)Eröffnung eines Nahversorgers geladen. Corona hatte zwar eine große Feier verhindert, aber ein gewisser Stolz war BM Helmut Schönherr und Vize-BM Reinhild Astl trotzdem anzusehen. Denn die Gemeindeführung freute sich nicht über irgendein Geschäft, das Pflach eröffnete – es war das gemeindeeigene.

Pflach hat es um eine Million Euro errichtet, weil der Wunsch nach einem Nahversorger im Ort immer größer geworden war. Und MPreis hatte mit wachsender Bevölkerungszahl seine Meinung geändert. Zeigte der Tiroler Lebensmittelhändler anfangs kein Interesse, änderte sich dies. Die neue Liegenschaft wurde nun für vorerst zehn Jahre gepachtet. Präsentiert wurde ein Mini-MPreis mit eigener Kaffeeecke. Der Pflacher Architekt Egon Lorenz konnte über Farbkonzept und vieles mehr seine persönliche Handschrift hinterlassen. (TT)

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