Ein Duell unter guten Bekannten

Ihre Beziehung ist bestens und doch geht es zwischen Kufstein und Kirchbichl heiß her – beim Erstliga-Derby.

Wer ist die Nummer eins in Tirol – Kufstein oder Kirchbichl? Eine Frage, die Tirols Tischtennis-Damen (Bild, Teresa Oppelz) morgen klären.
© gepa

Von Sabine Hochschwarzer

Innsbruck –Noch liegen die Tischtennis-Damen der SU Sparkasse Kufstein und jene vom TTC Raiba Kirchbichl gleichauf – allerdings nur bis zum Samstag (Kufstein Arena, 13 Uhr): Dann steigt das erste Tiroler Derby in der ersten Bundesliga. „Wer will da nicht gewinnen?“, fragt Kufsteins Sektionsleiter Hermann Moser ernst und schmunzelt dann doch: „Wir kennen uns ja alle sehr gut und haben eine gute Beziehung zueinander.“

Die Vorfreude auf den ersten Saisonhöhepunkt mit der ersten Sammelrunde in Kufstein ist groß, Corona-bedingt sind allerdings nur rund 30 Zuschauer auf zugewiesenen Sitzplätzen zugelassen. „Das ist natürlich schade, weil ausgerechnet bei diesem Spiel sicher mehr los wäre“, weiß Moser. Als Alternative biete man nun aber einen Live-Stream über die Internet-Plattform Youtube an. „Grundsätzlich bin ich schon froh, dass wir überhaupt spielen können, auch wenn es eine Riesenherausforderung ist.“

Die Herausforderungen für die Spielerinnen aus Kufstein und Kirchbichl heißen indes Paulina Vega (CHI), Nummer 75 der Welt, bzw. Liu Yuan, Österreichs Nummer drei, und mit ihr Tirols Nummer eins, Teresa Oppelz. „Das wird spannend und eine enge Partie“, glaubt Moser. Die weiteren Tiroler Spiele: Kirchbichl – Bodensdorf (16 Uhr) und am Sonntag (9 Uhr) Kufstein – Stockerau, Kirchbichl – Übelbach/Don Bosco.

Ursprünglich hätten sich auch Kufsteins Männer zum Auftakt der 2. Bundesliga in der Arena messen wollen. Aufgrund der Maßnahmen fordern sie nun aber morgen in der Volksschule Zell Baden (15 Uhr) und am Sonntag Kapfenberg (10 Uhr) – exakt gegengleich zu den TI-2-Herren in der Reichenau (DVS). Das Tiroler Derby steht bei ihnen am 29. Dezember an.

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Einzig die Erstliga-Männer der TI müssen auswärts antreten und das gleich doppelt: Am Samstag in und gegen Wiener Neustadt, am Sonntag geht es dann nach Baden. So besteht für die Außenseiter zumindest doppelt die Chance, einen ersten Sieg einzufahren.


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