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Staatsanwaltschaft ermittelt zu Causa Ischgl: Erste Zeugen einvernommen

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ermittelt derzeit gegen vier Personen im Zusammenhang mit der Causa Ischgl.
© APA

Innsbruck – Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Innsbruck wegen des Verdachts der vorsätzlichen oder fahrlässigen Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten dürften wohl noch Wochen dauern. Schließlich hat die Justiz umfangreiches Material angefordert und zwischenzeitlich 10.000 Seiten Beweismaterial gesichtet. Auch die unabhängige Expertenkommission unter dem ehemaligen Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofs, Ronald Rohrer, hat der Anklagebehörde Befragungsprotokolle übermittelt. Konkret wird zwischenzeitlich gegen vier Personen ermittelt. Darunter sind der Landecker Bezirkshauptmann Markus Maaß und zwei weitere Mitarbeiter seiner Behörde sowie der Ischgler Bürgermeister Werner Kurz.

Wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck, Hansjörg Mayr, gegenüber der Tiroler Tageszeitung betont, „wurden zwischenzeitlich die ersten Zeugen befragt“. Der Verbraucherschutzverein (VSV) hat seinerzeit die Sachverhaltsdarstellung eingebracht. Mayr bezeichnet die Ermittlungen als „dynamischen Prozess“.

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