Patrick Konrad verlor Giro-Zielsprint gegen Ulissi

Patrick Konrad hat am Freitag den zweiten Etappensieg eines Österreichers im Giro d‘Italia nur knapp verpasst. Der Niederösterreicher landete nach 192 Kilometern von Cervia nach Monselice im Sprint an der dritten Stelle, wenige Zentimeter hinter Sieger Diego Ulissi aus Italien und dem Gesamt-Ersten Joao Almeida aus Portugal. Als bisher einziger ÖRV-Radprofi hat Lukas Pöstlberger 2017 im Giro triumphiert, Konrad war heuer auch schon Zweiter.

Almeida baute seine Führung vor dem Niederländer Wilco Kelderman dank der Zeitgutschrift um sechs auf 40 Sekunden aus. Der Profi des Teams Deceuninck nimmt das Einzelzeitfahren in der Prosecco-Region nach Valdobbiadene (34 km) am Samstag nochmals im Rosa Trikot in Angriff.

Konrad ärgerte sich nach dem Zielsprint, er war näher dran am großen Coup als auf dem 5. Abschnitt als Zweiter 34 Sekunden hinter Solosieger Filippo Ganna (ITA). Der Bora-Profi hat als Gesamt-Sechster 1:17 Minuten Rückstand auf Almeida. Sein Landsmann Hermann Pernsteiner (Team Bahrain) lag in der Verfolgergruppe 41 Sekunden zurück (40. Platz) und war weiter Gesamt-14. (+5:57 Min.).

Am Freitag machte eine 20-köpfige Spitzengruppe mit allen Anwärtern auf den Gesamtsieg den ersten Platz unter sich aus. Die Sprinter wie der vierfache Tagessieger Arnaud Demare (FRA) und Peter Sagan (SVK) waren auf dem letzten Anstieg rund 20 km vor dem Ziel abgeschüttelt worden. Der 31-jährige Ulissi aus dem Emirate-Rennstall feierte seinen zweiten Erfolg bei der 103. Auflage der dreiwöchigen Italien-Rundfahrt und den insgesamt achten.

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