Schallenberg nach positivem Coronatest weiter ohne Symptome

Zwei Tage nach seinem positiven Coronatest ist Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) weiter wohlauf. „Er hat weiterhin keine Symptome“, sagte seine Sprecherin am Sonntag auf APA-Anfrage. Schallenbergs Kontaktpersonen seien in Absonderung, Testungen bei ihnen hätten bisher kein weiteres positives Ergebnis erbracht. Schallenberg gehe seiner Arbeit im Home Office nach. Es sei noch unklar, wie lange er in Heimquarantäne bleiben müsse.

Am Ministerrat am Mittwoch werde er jedenfalls nicht persönlich teilnehmen können. Auch die bis einschließlich Freitag geplanten Auslandsreisen (Großbritannien, Dänemark, Griechenland und Zypern) seien abgesagt. Sie sollen aber nachgeholt werden. Schallenberg war am Freitagabend positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Die Sprecherin bestätigte, dass Schallenberg beim EU-Außenministertreffen am Montag neben der ebenfalls infizierten belgischen Chefdiplomatin Sophie Wilmes gesessen sei. Die beiden hätten gemeinsam an einem informellen Frühstück mit dem saudi-arabischen Außenminister teilgenommen.

Schallenberg hatte am Rande des EU-Treffens auch ein kurzes bilaterales Gespräch mit seinem irischen Amtskollegen Simon Coveney. Dieser wurde jedoch nach irischen Medienberichten nicht als „K1“ Schallenbergs eingestuft, weswegen ihm die Quarantäne erspart bleibe. Ähnliches dürfte auch für den kanadischen Francois-Philippe Champagne gelten, den Schallenberg am vergangenen Mittwoch in Wien empfangen hatte. Bei dem Treffen seien nämlich die Abstandsregeln eingehalten worden, hieß es. Das kanadische Außenministerium und die kanadische Botschaft seien aber vom positiven Coronatest Schallenbergs in Kenntnis gesetzt worden.

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Auf die Frage, ob es im Außenministerium nun öfter Coronatests geben werde, sagte die Sprecherin, dass man schon bisher „ein sehr strenges Hygienekonzept“ habe, etwa mit Testungen vor Dienstreisen. So wäre etwa für kommenden Mittwoch ein weiterer Test vor der Reise nach Griechenland geplant gewesen. Die Testpolitik werde aber „gemeinsam mit den Gesundheitsbehörden evaluiert“.


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