Zwei Tiroler KAC-Legionäre ärgerten die Haie

Der HCI verlor am Sonntag in Klagenfurt mit 1:2 (0:1, 1:0, 0:1). Zwei ICE-Spiele wurden indes wegen positiver Corona-Tests verschoben.

Ausgerechnet Clemens Unterweger jubelte gegen den HCI.
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Klagenfurt – Natürlich bleibt das Coronavirus auch in der ICE Hockey League ein großes Thema: Gleich zwei der fünf am Sonntag angesetzten Spiele mussten verschoben werden: Bei Dornbirn gegen Villach waren beide Teams betroffen, vor dem Duell zwischen Graz und Bratislava gab es bei einem Team positive Tests. Nähere Angaben, wie viele oder welche Spieler involviert sind, machte die Liga nicht öffentlich.

Jedenfalls ist kein Akteur des HC Innsbruck betroffen, denn die Haie schritten am Sonntag nach dem sensationellen 4:1 gegen Salzburg bei Rekordmeister KAC auf das Eis. Und am Ende eines ausgeglichenen Startdrittels war es ausgerechnet der Osttiroler Clemens Unterweger, der fünf Sekunden vor der Drittelsirene erfolgreich von der blauen Linie abzog (20.).

Das können aber auch die Haie, wie der 1:1-Ausgleich durch einen wuchtigen Saucerman-Hammer – ebenfalls von der blauen Linie – bewies (32.), spätestens nach diesem Tor war die O’Keefe-Truppe die bessere Mannschaft – doch Lattner (36.) und Ciampini (37.) verpassten den Führungstreffer.

Zu Beginn des Schlussabschnitts ließen dann wieder die „Rotjacken“ aus Kärnten die ein oder andere Chance liegen. Doch in der 48. Minute war es passiert – und auch beim zweiten KAC-Treffer hatte ein Tiroler seine Schlägerschaufel im Spiel: Eine Hereingabe von Marcel Witting fälschte Dennis Sticha zum 2:1 für Klagenfurt ab, das war beim Stammverein auch eine bittere Pille für den bislang so starken Haie-Keeper René Swette (47.).

Die Schlussoffensive der Innsbrucker sollte dann nichts mehr einbringen. Die Mannschaft von Mitch O’Keefe muss weiter auf den zweiten Saison-Auswärtssieg warten. Und das auch weil zwei Tiroler KAC-Legionäre die Haie ärgerten. (t.w.)


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