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Brennerbasistunnel droht nächste jahrelange Verzögerung

Beim Brennerbasistunnel könnte das größte Baulos Pfons-Brenner neu ausgeschrieben werden – was für heftigen Unmut beim Land Tirol sorgt.

Noch später und teurer? Der 55 Kilometer lange Brennerbasistunnel sorgt für neuen Wirbel.
© BBT/Kaltenböck

Von Alois Vahrner und Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Neue Aufregung um den Bau des 55 Kilometer langen und derzeit auf Kosten von 9,3 Mrd. Euro geschätzten Brennerbasistunnels: Zuletzt war schon eine Verzögerung der Fertigstellung von 2028 auf 2030 befürchtet worden, jetzt könnte das Riesenprojekt laut Experten um zumindest drei weitere Jahre zurückgeworfen werden.

Grund sind noch immer nicht ausgeräumte technische Differenzen um die Ausschreibung des Bauloses Pfons-Brenner mit dem Generalunternehmen (die ARGE H51 Pfons Brenner unter Führung der Porr). Wegen eines 19-monatigen Rechtsstreits gab es bereits eine Verspätung. Jetzt drängt der BBT-Vorstand bei der Aufsichtsratssitzung morgen Donnerstag offenbar auf eine Neuausschreibung.

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