TVB Imst steckt für Neubau der Bergbahnen in Verhandlung

In Hoch-Imst sollten im kommenden Jahr die beiden bestehenden Sessellifte durch zwei Gondelbahnen ersetzt werden.
© Imster Bergbahnen

Von Alexander Paschinger

Imst – Vergangene Woche beschloss die Stadtgemeinde Imst ihrerseits die Finanzierung über 6,35 Millionen Euro für den Neubau der Bergbahnen Imst. Damit hat ein wichtiger Eigentümer seinen finanziellen Anteil für das insgesamt 21-Millionen-Euro-Projekt zur Verfügung gestellt. Was den zweiten großen Eigentümer betrifft, nämlich den Imst Tourismus, herrscht noch Unsicherheit. „Die Gremien sind gefordert, eine Möglichkeit zur Finanzierung zu erarbeiten“, sagt TVB-Obmann Hannes Staggl, „es braucht noch Gespräche mit dem Land, im Vorstand und im Aufsichtsrat. Zusagen gibt es daher noch keine.“

„Nun liegt der Ball beim Imst Tourismus“, hieß es Ende vergangener Woche in einer Aussendung der Imster Bergbahnen, die ihrem Aufsichtsrat ein Konzept zur Finanzierungsbeteiligung vorgelegt hatte. Um die Investitionszuwachsprämie des Bundes in der Höhe von 1,5 Millionen Euro lukrieren zu können, müssen die Aufträge zur Neuerrichtung bis Ende Februar erteilt werden.

Fertigstellung im Dezember 2021

Geplant ist, dass die kommende Wintersaison in Hoch-Imst am 21. März enden würde. Anschließend soll es Schlag auf Schlag gehen. Bis Ende April finden die Vorarbeiten für die Demontage der Alpjochbahn statt, bis Ende Mai ist die aktuelle Bestandsanlage Geschichte. Die Sektion von Hoch-Imst zur Untermarkter Alm schließt nach der Hauptreisezeit am 13. September. Anschließend erfolgt die Neuerrichtung. Im Dezember 2021 sollten die beiden neuen Gondelbahnen zur Verfügung stehen.

„Es handelt sich dabei um unsere Hauptattraktion“, bekennt sich Staggl persönlich zum Projekt. „Aber uns fehlt aufgrund der Corona-Situation heuer eine Million Euro im Verband“, erklärt er das Dilemma. Es gab bereits kürzlich eine neunstündige Klausursitzung des TVB, am Mittwoch tage der Vorstand, am 3. November der Aufsichtsrat. „Bis dorthin müssen wir schauen, dass wir ein Finanzierungskonzept am Tisch haben. Sonst würde es wohl heißen: zurück zum Start“, betont Staggl.

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