Duell gegen Hartberg ist für die WSG Tirol ein echter Wegweiser

Trotz drei Corona-bedingten Ausfällen will die WSG Tirol heute (14.30 Uhr/TT.com-Live-Ticker) im „trockenen“ Tivoli-Stadion gegen Hartberg voll anschreiben.

Die Strafraumherrschaft von WSG-Kapitän Ferdl Oswald ist auch heute gefragt.
© gepa

Innsbruck – Drei positive Corona-Tests in den vergangenen Tagen zwingen WSG-Cheftrainer Thommy Silberberger nach dem ÖFB-Cup-Aus gegen den FAC dazu, sein Team auch in der fünften Bundesliga-Runde an der ein oder anderen Stelle umzubauen.

„Wir bleiben unserer Philosophie treu“, heißt, dass die WSG weiter im 4-4-2-Mantel agiert. „Sie sind schwer zu durchschauen“, heißt, dass sein Gegenüber Markus Schopp seine Mannschaft in den vergangenen Runden sehr flexibel agieren ließ. Über die individuelle Klasse eines Dario Tadic oder Rajko Rep muss man nicht mehr gesondert referieren.

"Dann wären wir im grünen Bereich"

Dass die Hartberger mit offenem Visier zuletzt in Salzburg mit 1:7 unter die Räder kamen, habe nichts zu bedeuten. „Wer spielt gern in Salzburg?“, merkt Silberberger an. Die WSG muss nach Hartberg zu zwei schweren Auswärtsspielen, zunächst eben den Champions-League-Bullen aus der Mozartstadt und dann nach St. Pölten, reisen. Und deswegen würden den Tirolern heute drei Punkte äußerst gut zu Gesicht stehen. „Dann wären wir im grünen Bereich“, notiert Silberberger, der je nach Hartberger Anlaufverhalten im Spielaufbau vielleicht mit der ein oder anderen Umstellung plant.

Weil Nemanja Celic schon gegen den FAC fehlte, steht wohl auch heute Thanos Petsos ein anderer, zweiter „Sechser“ im defensiven Mittelfeld zur Seite. Und da drängt der Tiroler Johannes Naschberger (20) mit seinen frechen Trainingsauftritten durchaus in die Startelf.

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Zum Konsumieren gibt es im „trockenen“ Stadion heute nichts, auch der VIP-Klub bleibt zu. Hoffentlich kann der WSG-Auftritt die Herzen erwärmen. (lex)


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