Roglic glänzt bei Vuelta weiter - Großschartner Siebenter

Titelverteidiger Primoz Roglic ist bei der Vuelta der Radprofis weiter der herausragende Mann. Bei der zweiten Bergankunft musste sich der Slowene am Donnerstag nach 166 Kilometern von Lodosa nach La Laguna Negra de Vinuesa zwar dem Iren Dan Martin geschlagen geben, verteidigte aber souverän sein Rotes Trikot des Spitzenreiters. Der Welser Felix Großschartner beendete die dritte Etappe auf dem siebenten Platz und nimmt diese Position nun auch in der Gesamtwertung ein.

Jumbo-Profi Roglic, der schon am Vortag Zweiter geworden war, landete damit auf allen drei bisherigen Teilstücken der Spanien-Rundfahrt auf dem Podest, den Auftakt hatte er am Dienstag sogar für sich entschieden. Für Bora-Fahrer Großschartner, den einzigen Österreicher im Feld, war es nach Rang fünf auf der Startetappe die bereits zweite Top-Ten-Platzierung.

Ein ungewöhnliches Bild bot sich den Radsport-Kennern auf dem rund zehn Kilometer langen Schlussanstieg. Der im Gesamtklassement schon deutlich abgehängte ehemalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome aus Großbritannien leistete Führungsarbeit für seinen Ineos-Kapitän Richard Carapaz, nachdem er sich in den ersten beiden Tagen in katastrophaler Verfassung präsentiert und schon auf der ersten Etappe über elf Minuten eingebüßt hatte. Der Ecuadorianer Carapaz wurde zeitgleich mit dem Spitzenduo Tagesdritter.

Das endgültige Aus setzte es am Donnerstag für den Franzosen Thibaut Pinot. Der 30-Jährige zog sich bereits vor der schweren Bergetappe zurück. Als Grund nannte sein Team Groupama-FDJ Rückenschmerzen, unter denen Pinot nach einem Sturz bei der Tour de France noch immer leidet.


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