Kitzbüheler Alpenrallye trotzte Corona-Stimmung

Internationale, nationale und regionale Automessen fanden heuer nicht statt, die Oldtimer-Veranstaltung „überlebte“ mit Einschränkungen.

Unter den Teilnehmern: Fritz Unterberger (r.) mit Richard Prethaler – mit BMW 3.0 CSL (1973).
© Albin Ritsch

Kitzbühel – Normalerweise schmücken die teuren Oldtimer im Frühjahr die Gamsstadt Kitzbühel, nämlich dann, wenn im Mai oder Juni die mittlerweile schon traditionelle Alpenrallye über die Bühne geht. Die Corona-Pandemie machte der 33. Ausgabe aber einen Strich durch die Rechnung und nötigte zu einer Verschiebung. Die Organisatoren verloren ihren Optimismus nicht und fixierten den Zeitraum von 30. September bis 3. Oktober. Wenige Tage vor dem Start waren jedoch erneut dunkle Wolken aufgezogen, denn Deutschland hatte über Tirol eine Reisewarnung verhängt, weil die Corona-Infektionszahlen sich erhöht hatten. Das brachte die Motoren gleichwohl nicht zum Verstummen, zahlreiche Teilnehmer wollten sich den Spaß und das Abenteuer nicht nehmen lassen, wenngleich es „viele kurzfristige Absagen“ gab, wie Pressesprecher Albin Ritsch mitteilte.

Die Exekutive gewann dieses Mal die Kitzbüheler Alpenrallye – in Form einer Giulia.
© Albin Ritsch

Wenigstens spielten die Streckenführung und das Wetter mit, denn mit Brixental, Inntal, Brandenbergtal, Achental, Alpbachtal, Zillertal und der Wildschönau konnten die Oldtimer-Piloten das herrliche Bergpanorama in vollen Zügen genießen. Dazu gab es einen Abstecher in den Salzburger Pinzgau. „Es war eine großartige Alpenrallye“, befand Organisationskomitee-Chef Markus Christ schließlich. „Gut, dass die Rallye Corona getrotzt hat.“ Darüber durften sich auch Alexander Linz und Michaela Beznaus freuen, die mit der Alfa Romeo Giulia „Carabinieri“ (1972) die Sport-Trophy gewannen. (hösch)


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