Ein Feind lauert bei der WSG Tirol vor dem Hartberg-Match im Kopf

Die WSG Tirol versucht Stimmung für das Hartberg-Heimspiel (Sonntag/14.30 Uhr, live TT.com-Ticker) aufzubauen. Das fällt ob der angespannten Gesamtsituation nicht leicht.

Versucht weiterhin an der Outlinie auf die Kickerseele positiv einzuwirken – WSG-Cheftrainer Thomas Silberberger (l.).
© gepa

Von Alex Gruber

Wattens –Drei Corona-Fälle im eigenen Spielerlager, eine Großbaustelle und maroder Platz aufgrund von Überbelastung im Gernot-Langes-Stadion führen dazu, dass die WSG-Kicker seit Tagen nach Kolsass ausweichen. „Zuerst Dank an den SV Kolsass. Es ist brutal schwer zurzeit. Jeden Tag müssen wir ins Auto steigen. Wir sind ein Stück weit an die Wand gestellt“, atmet auch ein Positivdenker wie WSG-Cheftrainer Thommy Silberberger dieser Tage nicht ganz leicht ein und aus.

Es gilt die elf Richtigen für das Match gegen Hartberg zu finden. Jene, die nicht nur physisch gesund sind, sondern auch psychisch stabil, um mit diesen besonderen Bedingungen umzugehen: „Ich habe vor der Saison gesagt, der Coronavirus darf uns nicht belasten, aber es belastet dennoch.“

Es gilt („Mit einem guten Spruch alleine ist es schon lange nicht mehr getan“), wieder Stimmung aufzubauen, deswegen krempelte Silberberger gestern das Trainingsprogramm um und kehrte zurück zu den Wurzeln: „Spielformen. Es geht darum, es kurzfristig wieder auf die Basis herunterzubrechen und die heißt kicken.“ So können positive Gefühle entstehen, um den Gegner im Kopf auszuschalten.

⚽ tipico Bundesliga, 5. Spieltag

  • Samstag: Austria - Salzburg (17.00 Uhr), Altach - Admira (17.00 Uhr), Ried - Sturm Graz (17.00 Uhr)
  • Sonntag: WSG Tirol - Hartberg (14.30 Uhr), LASK - St. Pölten (14.30 Uhr), WAC - Rapid (17.00 Uhr)

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