Frankfurt hofft gegen Bayern auf Überraschung

Auf Eintracht Frankfurt wartet am Samstag in der deutschen Fußball-Bundesliga mit dem Auswärtsspiel gegen den FC Bayern die laut Trainer Adi Hütter denkbar schwierigste Aufgabe. „Ich sehe es auch so, dass es für mich momentan die beste Mannschaft der Welt ist. Wenn du gegen Atletico 4:0 nach 70 Minuten führst, zeigt das, was sie für eine Klasse haben“, lobte der Vorarlberger. Die bisher in der Liga ungeschlagenen Hessen gehen als klarer Außenseiter in die Partie.

Dennoch werde man das Heil nicht ausschließlich in der Defensive suchen, versprach Hütter. „Einen Bus vor das eigene Tor zu stellen, wird nicht funktionieren. Da genügen zwei Busse nicht, sie würden noch eine Lücke finden“, vermutete der Coach der ÖFB-Teamspieler Martin Hinteregger und Stefan Ilsanker. „Wenn wir die Seiten zumachen, spielen sie durchs Zentrum. Wenn wir höher stehen, spielen sie über die Kette. Und bei hohen Bällen und Standards sind sie auch gut.“

Für eine Überraschung benötige man „einen Sterntag und die Bayern einen nicht so guten“, sagte Hütter und warnte: „Wenn wir passiv sind, wird es nicht angenehm für uns.“ Die Frage, ob eine Dreier- oder Viererkette gegen den Rekordmeister passender wäre, ist laut Hütter nicht entscheidend. „Wenn wir die Räume nicht schließen, dann sieht beides eher wie eine kaputte Schneekette aus. Denn wenn Fehler passieren, schlagen sie gnadenlos zu.“

Die Bayern liegen als Tabellenzweiter einen Punkt hinter Spitzenreiter RB Leipzig, der Hertha BSC empfängt. Dabei könnte Marcel Sabitzer sein Comeback nach überstandener Muskelverletzung geben, Konrad Laimer fehlt hingegen weiterhin verletzt. Die mit dem FC Bayern punktegleichen Dortmunder treten im eigenen Stadion zum 157. Revierderby gegen den krisengeschüttelten FC Schalke an.

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Erst am Sonntag gastiert Hoffenheim bei Werder Bremen. Ob Florian Grillitsch im Kader aufscheinen wird, stand zunächst nicht fest. Der ÖFB-Teamspieler wurde am Donnerstag beim 2:0-Heimsieg in der Europa League gegen Roter Stern Belgrad zur Pause ausgewechselt, um bei der Geburt seiner Tochter dabei sein zu können. „Seinen beiden Mädels geht es gut. Wir haben da jetzt sozusagen ein Europa-League-Baby bekommen“, erklärte Trainer Sebastian Hoeneß.


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