Schwere Zusammenstöße in der Demokratischen Republik Kongo

Bei Zusammenstößen zwischen verschiedenen Milizen in der Demokratischen Republik Kongo sind in den vergangenen Tagen mindestens 19 Menschen getötet worden. Unter den Toten seien auch zwei Zivilisten, sagte ein Experte für die Gewalt in dem zentralafrikanischen Land am Freitag den Medien. Im Osten der Demokratischen Republik Kongo gibt es seit Jahren Konflikte zwischen aus Ruanda stammenden Tutsi und Angehörigen der Banyamulenge sowie weiteren Volksgruppen.

Seit Montag habe es gewaltsame Kämpfe zwischen den Banyamulenge und rivalisierenden Milizen gegeben, sagte ein Behördenvertreter, der anonym bleiben wollte. Nach seinen Angaben wurden „mindestens 30 Leichen“ entdeckt.

Die Unruhen erfolgten kurz nach der Ankündigung von Präsident Felix Tshisekedi, wegen Spannungen in der Regierungskoalition politische Gespräche mit Abgeordneten zu führen, die seinem Vorgänger Joseph Kabila nahestehen.

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