Mehr als 80.000 Corona-Neuinfektionen sind US-Tagesrekord

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen eines Tages in den USA ist erstmals seit Beginn der Pandemie auf über 80.000 gestiegen. Die Johns-Hopkins-Universität (JHU) verzeichnete am Freitag 83.757 neue Fälle, rund 12.000 mehr als noch am Vortag. Auch in Deutschland wurden innerhalb eines Tages 14.714 Neu-Ansteckungen registriert, so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass mehr getestet wird als im Frühjahr.

Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung in der Bundesrepublik überschritt zudem die Marke von 10.000, teilte das Robert Koch-Institut am Samstag mit. Im britischen Wales ging am Freitagabend ein zweiwöchiger Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Kraft. Zudem wurden mehrere Regionen Englands in die höchste Warnstufe eingestuft. Damit gelten ab nun für 7,3 Millionen Briten strengere Maßnahmen.

Asien überschritt unterdessen als zweite Region auf der Welt nach Lateinamerika die Marke von zehn Millionen Corona-Infektionen. Das sind rund ein Viertel der global registrierten 42,1 Millionen Ansteckungen, wie aus einer Reuters-Erhebung aus offiziellen Daten hervorgeht. Experten vermuten allerdings eine hohe Dunkelziffer. Der Anteil bei den Todesfällen liegt mit mehr als 163.000 bei rund 14 Prozent.

In Asien besonders betroffen von der Pandemie sind Indien, Bangladesch, Indonesien und die Philippinen. China und Neuseeland haben das Virus dagegen eindämmen, Japan eine beschleunigte Ausbreitung verhindern können. Allerdings haben sich die Neuinfektionszahlen in Indien und Bangladesch zuletzt etwas abgeschwächt.

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