Vier Kinder bei Angriff auf Schule in Kamerun getötet

Bei einem Angriff Bewaffneter auf eine Schule in Kamerun sind mindestens vier Kinder getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Der Überfall ereignete sich in einer englischsprachigen Region Kameruns in der Stadt Kumba, wie ein örtlicher Beamter am Samstag mitteilte. Die schwer bewaffneten Kämpfer hätten am Morgen die private Mutter-Francisca-Schule gestürmt und das Feuer auf die Kinder eröffnet, hieß es. Zunächst erklärte sich niemand für den Angriff verantwortlich.

Kamerun wird von Unruhen und Angriffen auf die Zivilbevölkerung erschüttert, seit seine beiden größten englischsprachigen Regionen Ende 2016 bekannt gaben, dass sie sich abspalten und ein neues Land namens Ambazonia gründen wollen.

Englischsprachige in Kamerun beklagen sich seit langem, dass sie wie Bürger zweiter Klasse behandelt würden und in dem hauptsächlich französischsprachigen Kamerun weniger staatliche Mittel erhielten.

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