Kurz: Atomwaffenverbotsvertrag kann bald in Kraft treten

Bundeskanzler Sebastian Kurz und Außenminister Alexander Schallenberg haben das baldige Inkrafttreten des von Österreich mitinitiierten Atomwaffenverbotsvertrags verkündet. Mit der soeben erfolgten 50. Ratifikation kann der von Österreich maßgeblich mitinitiierte Atomwaffenverbotsvertrag in 90 Tagen in Kraft treten“, betonte Kurz am späten Samstagabend auf Twitter. „Mit diesem Erfolg sind wir unserem Ziel einer atomwaffenfreien Welt einen wichtigen Schritt nähergekommen!“

„Mit dem Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrags zeigen wir in aller Deutlichkeit, dass wir den Stillstand in atomarer Abrüstung nicht akzeptieren und dass atomare Abschreckung keine Sicherheit schafft. Es ist höchste Zeit, mit diesem Mythos endlich Schluss zu machen“, betonte Schallenberg in einer Aussendung.

Der Atomwaffenverbotsvertrag (Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons, TPNW) strebt ein völliges Verbot jeglicher Nuklearwaffen weltweit an. Der Vertrag war am 7. Juli 2017 von 122 Staaten vereinbart worden. Honduras ratifizierte den Vertrag am „Tag der Vereinten Nationen“, wie die österreichische Botschaft bei der UNO in New York mitteilte. Am „UN-Tag“ wird des 75. Jahrestags der Gründung der Vereinten Nationen am 24. Oktober 1945 gedacht. Zahlreiche Gebäude und Sehenswürdigkeiten wurden zu diesem Anlass blau beleuchtet.

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