Dennis Novak unterlag Anderson in Wien hauchdünn

Trotz einer starken Leistung und drei Matchbällen hat Dennis Novak am Montag als erster von drei Österreichern im Hauptbewerb des Erste Bank Open gleich zum Auftakt verloren. Der 27-jährige Niederösterreicher musste sich dem sieben Jahre älteren, ehemaligen Weltranglisten-Fünften Kevin Anderson (RSA) nach 2:50 Stunden mit 7:6(2),4:6,6:7(6) beugen. Novak verpasste damit bei seinem siebenten Wien-Start sein insgesamt zweites Achtelfinale nach 2017.

Am späteren Montag war auch noch Jurij Rodionov gegen den Kanadier Denis Shapovalov im Einsatz. Titelverteidiger Dominic Thiem steigt am Dienstag ins Einzel ein und trifft nicht vor 17.30 Uhr auf Kei Nishikori (JPN).

Der Argentinier Diego Schwartzman und der Australier Alex de Minaur zogen indes ihre Nennung für das Turnier aus Verletzungsgründen zurück. Beide haben am Sonntag in Endspielen bei ATP-Tennisturnieren verloren. Schwartzman unterlag in Köln dem Deutschen Alexander Zverev, De Minaur in Antwerpen dem Franzosen Ugo Humbert.

In der Wiener Stadthalle kommen nun zwei Lucky Loser zum Zug. Statt dem Weltranglisten-Neunten spielt der Italiener Lorenzo Sonego gegen den Serben Dusan Lajovic, statt De Minaur der Taiwanese Jung Jason gegen den als Nummer vier gesetzten Russen Daniil Medwedew.

Dominic Thiem wäre von dieser Änderung frühestens im Halbfinale betroffen. Er hat am Montag erst später seinen Doppel-Einsatz mit Dennis Novak und sah daher bei dessen Partie gegen Kevin Anderson (RSA) zu. Am Sonntag hatte Thiem vom topgesetzten Novak Djokovic den Siegerscheck für seinen Belgrader Turniersieg im Juni auf der Adria-Tour entgegengenommen, spendete umgehend den Betrag für karitative Zwecke. 25.000 Euro gehen an das St. Anna Kinderspital, der Rest an eine Privatperson.


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